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AMD Arbeitsmedizinischer Dienst der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Dortmund

Logo - AMD Arbeitsmedizinischer Dienst der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft - www.bgbau.de

Kurzbeschreibung

Der AMD der BG BAU wurde 1975 als branchenspezifischer Dienst der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) gegründet. Die BG BAU ist die gesetzliche Unfallversicherung für die Bauwirtschaft und für baunahe Dienstleistungen. Sie betreut ca. 3 Millionen gesetzlich und freiwillig Versicherte in rd. 300.000 Betrieben und ca. 15.000 private Bauvorhaben unter dem Motto:

  • Alles aus einer Hand
  • Prävention vor Entschädigung
  • Rehabilitation vor Rente

Der AMD ist flächendeckend in Deutschland vertreten und gewährleistet  im Bereich der Region 3 der BG BAU mit insgesamt 6 Zentren (in Wuppertal, Dortmund, Soest, Köln, Koblenz und Oberhausen) eine betriebsnahe Betreuung der Betriebe. Hinzu kommt der Einsatz vor Ort in den Betrieben und auf Untersuchungsmobilen. Der AMD stellt die Betriebsärzte für die ihm angeschlossenen Unternehmen und erfüllt alle Aufgaben nach dem Arbeitssicherheitsgesetz. Die Betriebsärzte unterstützen die Betriebe im klassischen Arbeitsschutz, bei der Erstellung von Gefährdungsanalysen, führen Betriebsbegehungen, Schulungen und Unterweisungen durch. Sie beraten die Unternehmer und ihre Mitarbeiter zum Gesundheitsschutz.

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen tragen dazu bei, Gesundheitsstörungen frühzeitig zu erkennen und arbeitsbedingte Erkrankungen möglichst zu vermeiden. Jeder Unternehmer und jeder Mitarbeiter kann sich an den AMD wenden, wenn er Fragen an seinen Betriebsarzt hat oder eine Untersuchung wünscht. Die Betriebsärzte helfen den Betrieben und ihren Mitarbeitern bei einer Fülle von rechtlichen, sozialen und organisatorischen Problemen. (Abb.1 „Nutzen des AMD“).

Abb. 1 „Nutzen des AMD“

Abb. 1 „Nutzen des AMD“

 

Dienstleistungen und Angebote

Angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung müssen sich Unternehmen - vor allem auch Kleinbetriebe - frühzeitig um die Gesunderhaltung ihrer Mitarbeiter kümmern. Deshalb bietet der AMD individuelle, betriebliche oder betriebs- und gewerkeübergreifende Gesundheitsförderungsmaßnahmen an. Unter dem Motto “Gesunde Mitarbeiter in gesunden Unternehmen“ zeigt ein Langzeitprojekt des Arbeitsmedizinischen Dienstes der BG BAU, dass Gesundheitsförderung auch in Kleinbetrieben möglich ist.

Dabei werden Ergebnisse arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen, Mitarbeiterbefragungen, gewerkespezifische Gesundheitsberichte, Ausfallzeiten < 3 Tage, medizinische Gründe für frühzeitige Berentung sowie Unfall- und BK-Meldungen berücksichtigt. In Zusammenarbeit mit der IKK, mit Kreishandwerkerschaften, Innungen und der Handwerkskammer wurden Instrumente und Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter entwickelt.

Die Unterstützung durch den AMD reicht vom kontinuierlichen Untersuchungs- und Beratungsangebot über ergonomische Maßnahmen, moderierte Gesundheitszirkel, Suchtberatung, ein Präventionsprogramm für Auszubildende, Check-up für Führungskräfte, Konfliktmanagement, Unterstützung im klassischen Arbeitsschutz, Beratung in Problemfällen bis zum monatlichen „Gesundheitsbrief“. Untersuchungsauswertungen bestätigen eindringlich die Notwendigkeit von Gesundheitsförderungsangeboten, gerade auch in Kleinbetrieben.

Ein individuelles und prozessorientiertes Nachsorgeprogramm schafft bei Mitarbeitern und Unternehmern ein Problembewusstsein für die eigene Gesundheit und verdeutlicht die persönlichen und betrieblichen Chancen eines verbesserten Gesundheitsverhaltens.

Aktionen mit kurzfristiger Auswirkung auf Leistungsfähigkeit und Arbeitszufriedenheit werden ergänzt durch medizinische Maßnahmen im Sinne der Individualprävention mit langfristiger und lebensverlängernder Wirkung. Die Betriebe können aus einem Paket von Maßnahmen ihren Nutzen ziehen (Abb.2 u. 3 „Maßnahmen der Gesundheitsförderung“).

Abb.2 „Maßnahmen der Gesundheitsförderung“

Abb.2 „Maßnahmen der Gesundheitsförderung“
 

Abb.3 „Maßnahmen der Gesundheitsförderung“

Abb.3 „Maßnahmen der Gesundheitsförderung“

Betriebliche Gesundheitsförderung gelingt auch in Klein- und Mittelbetrieben durch überbetriebliches Vorgehen unter Einbindung vieler Beteiligter, umfassende Präventionsstrategien, eine systematische Verzahnung von betrieblicher und gesellschaftlicher Vorsorge, zentrale Ansprechpartner, ergebnisorientierte Gesundheitszirkel und einen Expertenpool (Abb.4 „Netzwerk“).

Abb.4 „Netzwerk“

Abb.4 „Netzwerk“

Ziele sind der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der KMU, die Vermeidung körperlicher und psychischer Schäden der Beschäftigten und eine Verhinderung der Frühverrentung unter Berücksichtigung des demographischen Wandels.

Im Sinne der Leitgedanken zum regionalen Netzwerk NRW (Gutes-Bauen-in-NRW) möchte der AMD seine Mitgliedsbetriebe bei der Bewältigung des demographischen Wandels unterstützen. Bauunternehmen, die Qualität und Sicherheit wirtschaftlich umsetzen, brauchen qualifizierte, kompetente, motivierte und gesunde Mitarbeiter.

 

INQA-Bauen
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Gutes Bauen in NRW ist ein regionales Netzwerk von INQA-Bauen.
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INQA-Bauen-Studie zur Bauqualität
INQA-Bauen-Studie zur Wahrnehmung der Bauqualität –hier direkt downloaden.

Kurzfassung der Studie als Broschüre.

 
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